Aktuelles

20.07.2020 

Das Förderprogramm der Investitionsbank Schleswig Holstein "Zuschuss für Einbruchschutz" unterstützt Privatpersonen als Eigentümer oder Mieter einer selbstgenutzten Immobilie in Schleswig-Holstein bei Maßnahmen zur Sicherung gegen Einbruch.

 Wer wird gefördert?

  • Privatpersonen als Eigentümer oder Mieter einer selbstgenutzten Immobilie in Schleswig-Holstein 
  • Zweit- und Ferienwohnungen sowie Wochenendhäuser sind von der Förderung ausgenommen. 

Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zur Sicherung gegen Einbruch 

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

  • Die für den Einbau vorgesehene Sicherheitstechnik ist geprüft und zertifiziert.
  • Das gesamt Investitionsvolumen beträgt mindestens 500 Euro.
  • Die Förderung muss durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden.
  • Mieterinnen und Mietern wird empfohlen, eine (schriftliche) Vereinbarung mit der Vermieterin bzw. dem Vermieter zu treffen. Unterstützende Informationen können beim Deutschen Mieterbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. unter folgendem Link eingeholt werden: www.mieterbund-schleswig-holstein.de/service/einbruchsschutz. Darüber hinausgehende Unterstützung erhalten Sie als Mitglied bei dem für Sie zuständigen DMB Mieterverein (www.mieterbund-schleswig-holstein.de/vereine).

In welcher Höhe wird gefördert?

  • Förderfähige Investitionen zwischen 500 Euro und 1.000 Euro werden mit 20 % gefördert. Der darüberhinaus gehende Investitionsanteil (1.001 Euro bis 10.000 Euro) wird mit 15% gefördert.
  • Es können maximal 10.000 Euro je Objekt gefördert werden. Der maximale Zuschuss beträgt 1.550 Euro.
  • Die Auszahlung erfolgt nach Fertigstellung der Maßnahme in einer Summe.
  • Der Zuschuss kann mit allen Förderprogrammen der KfW und mit allen IB.SH kombiniert werden.

Was ist noch wichtig?

  • Der Zuschuss muss vor Beginn der Maßnahme beantragt und bewilligt werden.
  • Der Auszahlungsantrag muss zwingend in dem Jahr gestellt werden, in dem der Zuschuss bewilligt wurde.
  • Eine Fristverlängerung ist ausgeschlossen.
  • Die Auszahlung kann nur erfolgen, wenn die Umsetzung der Maßnahme mit einem Verwendungsnachweis belegt wird, der eine Bestätigung des durchführenden Fachunternehmens beinhaltet.
  • Wir empfehlen vor der Antragstellung eine Beratung bei einem Fachunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen oder Überfall- und Einbruchmeldeanlagen.
  • Eine Liste mit spezialisierten Unternehmen finden Sie auf den Seiten des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein.

 Quelle: https://www.ib-sh.de/produkt/zuschuss-fuer-einbruchschutz/

Initiative K-EINBRUCH

Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen hat die Polizei im Herbst 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH gestartet. Ziel ist, die Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren, um damit letztlich einen Rückgang der Einbruchskriminalität zu bewirken.