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DEUTLICHER ANSTIEG DER EINBRÜCHE

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in Nordrhein-Westfalen nach jahrelangem Rückgang erstmals wieder deutlich angestiegen. 

Im ersten Halbjahr 2022 registrierte die Polizei 12.300 Einbrüche und Einbruchversuche.Das waren 36 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie aus Zahlen des Landeskriminalamts (LKA) und Berechnungen der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht.

Auch die Zahl der Einbrüche insgesamt stieg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres: Nach knapp 28.000 im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 32.270.

Das LKA schloss einen Zusammenhang mit dem Wegfall vieler Corona-Maßnahmen nicht aus. Die Bürger seien dadurch wieder vermehrt außerhalb ihrer Wohnungen unterwegs, was für Einbrecher die Tatgelegenheiten erhöhe. Dies sei aber nur ein denkbarer, aber nicht belegbarer Erklärungsansatz.


Investitionsbank Schleswig Holstein 
***Ab sofort können wieder Anträge für das „Zuschussprogramm Einbruchschutz für selbstgenutztes Wohneigentum und selbstgenutzte Mietwohnimmobilien im Bestand“ gestellt werden***
 
  • Förderfähige Investitionen zwischen 500 Euro und 1.000 Euro werden mit 20 % gefördert. Der darüberhinaus gehende Investitionsanteil (1.001 Euro bis 10.000 Euro) wird mit 15% gefördert.
  • Es können maximal 10.000 Euro je Objekt gefördert werden. Der maximale Zuschuss beträgt 1.550 Euro.
  • Die Auszahlung erfolgt nach Fertigstellung der Maßnahme in einer Summe.
  • Der Zuschuss kann mit allen Förderprogrammen der KfW und mit allen IB.SH kombiniert werden.

 

Initiative K-EINBRUCH

Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen hat die Polizei im Herbst 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH gestartet. Ziel ist, die Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren, um damit letztlich einen Rückgang der Einbruchskriminalität zu bewirken.